Jan Niklas Buri fotografiert seit seiner Kindheit und ist vor einigen Jahren zur analogen Fotografie zurückgekehrt. Der Filmentwicklungsprozess und der darauf folgende Umgang mit dem Negativ, ob in der digitalen oder der analogen Weiterverarbeitung in der Dunkelkammer, ist integraler Bestandteil seines Schaffensprozesses. 

Das analoge Bild entsteht im Hier und Jetzt und stellt nur einen kurzen Ausschnitt der Wirklichkeit dar. Demgegenüber steht der langwierige Prozess des Sichtbarmachens des finalen Bildes und damit der zweite zentrale Bestandteil seiner Fotografie – die Reflexion. 

Diese Reflexion kann wiederum auch zweideutig verstanden werden. Nicht nur ist sie Teil des technischen Prozesses der Abbildung des sich in der Wirklichkeit reflektierenden Negativs. Sondern die Reflexion steht auch für das Kontemplative, das Versinken im Moment. 

Dieses Zusammenspiel des spontan Schnellen und dem betrachtend Meditativen macht für Jan Niklas Buri gerade den Reiz der analogen Fotografie aus. 


Austellungen 

2015 Open Westend München „Desert States“

2022 München „Analoge Reflexionen“

Veröffentlichungen

2022 München „Was wir Leben nannten“

2023 San Francisco „Pamplemousse Magazine – Alternative Issue“